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China strebt Lieferunabhängigkeit bei Seltenen Erden an

Oktober 2021 | Markt

ChinaMine

Wie Reuters berichtete, hat China seine jährliche Fördermenge von Seltenen Erden um 20 % erhöht. Die Quote liegt nun bei 168.000 Tonnen für 2021. Im Vorjahr waren es noch 140.000 Tonnen und 2016 100.000 Tonnen. Dies ist damit das vierte Jahr in Folge, in dem die Republik ihre Quote anhebt, welche nun Rekordhöhe erreicht hat.

Gründe dafür lassen sich mehrere ausmachen. Wegen der Covid-Pandemie sind die Grenzen zu Hauptlieferant Myanmar weiter geschlossen. Der Bedarf an Seltenen Erden, auch innerhalb von China, wächst stetig. Folgt man Metal Miner, strebt China jedoch nach denselben Zielen wie Europa und die USA: größere Unabhängigkeit von globalen Lieferketten. Denn obwohl China, wie stets betont wird, der Hauptlieferant für Seltene Erden ist, finden große Teile des weltweiten Abbaus außerhalb von China statt. Das geförderte Material wird schließlich zur Raffination nach China gebracht. China braucht also den Import von Erzen, um Seltene Erden verarbeiten und exportieren zu können.

ChineMineh

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