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COVID-19: Erholt sich die Metallbranche?

Juni 2020 | Markt

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Wie wirkt sich COVID-19 auf den Metall-Markt aus? Ein aktuelles Whitepaper der Beratungsfirma Roskill geht genau dieser Frage nach und nutzt dabei einen Vergleich mit der Finanzkrise 2008. Die Ergebnisse machen Hoffnung: So sei der Einbruch bei der Metallproduktion zwar zunächst ähnlich tief wie bei der Finanzkrise, allerdings deutlich rascher erfolgt. Dadurch wären die meisten Lagerbestände noch vorhanden und die Produktion könnte deutlich schneller wieder aufgenommen werden, als das nach der Krise 2008 der Fall war. Mit Touristik, Gastronomie und Kulturbereich seien zudem vor allem Branchen stark getroffen, die keine großen Metallverbraucher sind. Ein Aber gibt es trotzdem: Wie es mit der Luftfahrtbranche weitergeht, ist aktuell alles andere als sicher. Sollten im Zuge der Krise massiv Flugzeug-Neubestellungen storniert werden, könnte sich das spürbar auf die Nachfrage von Technologiemetallen auswirken, die beim Flugzeugbau benötigt werden – etwa Rhenium.

Immerhin machen jüngste Äußerungen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Konjunkturpaket Hoffnung für den Absatz Strategischer Metalle: So fordert sie laut der Zeitung die Zeit einen „klaren Kompass“ für Konjunkturhilfen. Laut Schulze sollen die Hilfen „Beschäftigung, Innovation und Klimaschutz“ dienen und daher vor allem sauberer Mobilität und neuen Energieformen zugutekommen. Hier sind Technologiemetalle und Seltene Erden von besonderer Bedeutung, denn sie kommen vom Elektromotor über Solaranlagen bis hin zu LED-Lampen in vielen innovativen Technologien zum Einsatz. Inwieweit die Bundesregierung der Forderung von Schulze folgen wird, ist allerdings noch unklar.

Quellen:

Das Whitepaper von Roskill liegt TRADIUM im Original vor. Eine frei zugängliche Zusammenfassung finden Sie auf miningweekly.com

zeit.de

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