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Königliche Ehrung für den Erfinder der Supermagnete

Februar 2022 | Innovation

Permanentmagnete aus Seltenen Erden kommen in vielen technischen Geräten zum Einsatz, vom Elektroauto über Kopfhörer bis zur Windkraftanlage. Die Nachfrage nach den Supermagneten wächst stetig, Schätzungen zufolge wird der Markt für Neodym-Eisen-Bor-Magnete von 12,5 Milliarden Dollar im Jahr 2020 auf 25 Milliarden Dollar bis 2030 wachsen. Die Erfindung dieser Permanentmagnete geht zurück in die 80er Jahre und gilt heute als technologische Revolution. Maßgeblich an ihrer Entstehung beteiligt war der japanische Forscher Sagawa Masato.

Masato entwickelte eine Legierung aus dem Seltenerdelement Neodym, Eisen und Bor, die daraus gefertigten Magneten waren besonders stark bei gleichzeitig geringem Volumen und Gewicht. Das wiederum führte zum Durchbruch bei der Herstellung von kleinen und leistungsstarken Motoren. Für die Entwicklung und Kommerzialisierung der Neodym-Eisen-Bor-Magnete wurde Sagawa Masato mit dem diesjährigen Queen Elizabeth Prize for Engineering ausgezeichnet, der als Nobelpreis der Technik gilt.

Rekordverdächtiger neuer Supermagnet aus Seltenen Erden

Der Fortschritt in der der Magnettechnik geht derweil immer weiter. Forscher arbeiten bereits an den Seltenerdmagneten der nächsten Generation. Jüngst haben Wissenschaftler der University von Berkeley einen Magneten gebaut, der dreimal stärker ist als die bisher bekannten Magnete. Diese Leistungssteigerung wurde durch den Einsatz der Seltenerdelemente Dysprosium und Terbium möglich, die im Verbund noch stärker als Neodym wirken. Eine detaillierte Beschreibung der physikalischen Entdeckung liefert das Nachrichtenportal Rohstoff.net.

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